Die vergangene Saison 2017/18 verlief für die 1. Damenmannschaft überragend und sehr erfolgreich. Als ein Team präsentierten sie ihr Können und konnten mit 42:2 Punkten den Meistertitel holen und den Aufstieg in die Bezirksklasse A wahrnehmen.

Nun stellt sich für die kommende Saison 2018/19 die Frage: „Wo geht die Reise der 1. Damen hin?“

Für die Vorbereitung auf die Saison war klar: konditionell und kräftemäßig müssen sie eine Schippe drauflegen! Die Anforderungen in der höheren Klasse werden steigen – dies stand von Beginn an außer Frage.

Der erste Teil der Vorbereitung wurde gemeinsam mit den 2. Damen absolviert. Dabei gab es eine wöchentliche Laufeinheit sowie zwei Trainingstage in der Halle, bei denen der Fokus zunächst auf Kondition, Koordination, Kraft und Technik gelegt wurde. Bei neuen und vielseitigen Übungen wurde zusammen gut trainiert und auch viel geschwitzt.

In der zweiten Phase der Vorbereitung wurde dann vorwiegend separat trainiert, sodass jede Mannschaft das Zusammenspiel, Spielzüge etc. aufbauen und vertiefen kann.

Auch an dieser Stelle war gewiss, dass sich etwas ändern wird und vor der Mannschaft mitsamt Trainer Thomas „Jumbo“ Jungmeister noch etwas Arbeit liegt. Denn mit einer veränderten Spielerinnenzusammensetzung durch drei Abgänge – Marie Bohl (beruflicher Wechsel nach Berlin), Anesa Sokolovic (Wechsel zu Ansbach/Usingen), Nicole Mangels (Pause) – welche allesamt für den Rückraum angesetzt waren, ist die Notwendigkeit da, andere Spielerkonstellationen einzuüben. Zudem gilt es, auch die beiden externen Zugänge Franziska Holz (HSG Oberhessen) und Katharina Vaupel, die sich erst kurz vor Rundenstart dem Team angeschlossen haben, sowohl menschlich als auch spielerisch zu integrieren.

Leider verlief das Training aufgrund personellen Mangels – zusätzlich bedingt durch Urlaub, berufliche Verpflichtungen, etc. nicht immer optimal. Spielzüge, Abwehrkonstellationen usw. konnten nicht angemessen geübt werden. Dennoch wurden die Trainingsspiele mit ungewohnten Zusammensetzungen und wenig gefüllter Bank überwiegend erfolgreich bestritten, was auch dem starken Teamgeist der Mannschaft zu verdanken ist. Dieser Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, aber auch zwischen den Damenmannschaften war, ist und bleibt Priorität und macht die Damenteams aus. Gemeinsam reden, lachen und quatschen gehört natürlich auch dazu, denn Handball soll Spaß machen! Da ist das gemütliche Zusammensitzen nach der Trainingseinheit beider Mannschaften freitags mit Essen und Trinken ein Muss :-).

Hinsichtlich der Prognose für die kommende Saison lässt sich abschließend sagen, dass das erste Ziel ist, sich in der Klasse zu halten. Realistisch gesehen ist auch eine Platzierung im Mittelfeld möglich, insofern das Team von Verletzungen verschont bleibt. Wo die Damen 1 letztendlich wirklich landen, wird sich zeigen. Sicher ist, dass sie sich gut präsentieren wollen und gemeinsam ihr Bestes geben werden!

Eure 1. Damen freuen sich, wenn ihr sie weiterhin so super unterstützt, wie letztes Jahr!

Hingehen, gucken, klatschen!