Männer 1 – Vorbericht: TG Friedberg – HSG Kirchhain/Neustadt

Nächstes Heimspiel, nächster Kampf für die Herren I der TG Friedberg. Nun kommt langsam wieder ein gewohnter Rhythmus rein und man darf in regelmäßigen und kürzeren Abständen im eigenen Wohnzimmer Bälle schmeißen. Bisher tat man dies erst zwei Mal in der Saison, beide Male ging man als Sieger vom eigenen Feld. So soll es nun auch wieder sein, denn das übergreifende Saisonziel „jedes Heimspiel gewinnen“ steht.

Stehen werden aller Voraussicht nach auch wieder mehr aktive Spieler auf dem Feld, als das noch letzte Woche der Fall war. In Dilltal sah man ganz klar, dass es den Herren in der Breite fehlt. Während man die erste Halbzeit überragend gestalten konnte, ging nach einer kämpferischen Aufholjagd die Puste aus. Ein bis zwei fitte Spieler mehr und man hätte sicherlich was in Dilltal holen können. Doch dem war nicht so. Eine Woche später sieht die Ausgangslage aber etwas besser aus.

Die gute Ausgangslage braucht man auch, will man gegen Kirchhain/Neustadt gewinnen. Die HSG hat eine weite Anreise aus hinter Marburg, vorbei am durch Demonstrationen geschmückten Gießen bis ins Herz der Wetterau rein. Und diesen Weg wird Sie nicht antreten, um kampflos die Punkte der Heimmannschaft zu überlassen. Bisher konnte sie eine positive Runde gestalten und steht mit 10:8 Punkten direkt vor der TG. Ein Sieg der Kreisstädter würde hier also ein pari in der Tabelle und große Freunde und Belohnung für die Gebeutelten bedeuten. Die HSG hat aber eine sehr ähnliche Spielhistorie in dieser Saison, jedoch mit dem Unterschied in Mörlen und Hungen gewonnen zu haben. Es kann also, rein tabellarisch, von einem Duell auf Augenhöhe zu sprechen sein.

Dabei steht die TG Akteuren wie Albert Walz gegenüber, der immer wieder durch sein starkes 1vs.1 Gefahr ausübt und darüber seine Nebenleute in Aktion bringen kann. Auf der Außen und am 7m-Strich glänzt Jan Billek als torgefährlichster Spieler. Dazu kommen großgewachsene Rückraumschützen, die nicht in Torlaune gebracht werden wollen.

Doch die Abwehr war auch letzte Woche ausnahmsweise mal nicht der Knackpunkt der TG. Hier konnten Radu und Karim in Zusammenspiel mit dem üppigen Mittelblock Peppler/Sattler immer wieder überzeugen. Dass dann die Luft für Tempo nach vorne oder die volle Power im Zweikampf fehlte, war abzusehen. Für eine qualitative Breite können aber die Rückkehr von Louis und Söhnke sorgen. Auch die Zeichen den Altersschnitt auf dem Feld noch weiter hochzudrücken, stehen nicht schlecht, da Alen wieder ein komplettes Training in seinem für ihn typischen Tempo absolvieren konnte. Zudem munkelt man in Zukunft das ein oder andere bekannte Gesicht wieder in der Halle mitsamt Sport-Dress sehen zu können. Die Zukunft könnte also rosiger aussehen, nachdem der Worst-Case „Ausfall Beyster“ eingetreten war. So ist Luca auch grade im Trainingslager, um wieder neben den extra Kilos die extra Luft zu finden und auch Peppis Rücken entspannt sich nach und nach. Somit konnte am Donnerstag im Training eine Rekordanzahl an Spielberechtigten beobachtet werden. Wer von dem Recht am Samstag aber Gebrauch macht und wie lange, auf welchem Niveau bleibt abzuwarten. Zumindest ist der Worst-Case mittlerweile ein nicht-mehr-ganz-so-worst-case.

Da wir jede einzelne Friedberger Person brauchen, hoffen wir auch wieder über die lautstarke Unterstützung durch den 8.Mann auf der Tribüne. Kommt in die Seebach-Arena und genießt eines der doch so rar gewordenen Heimspiele der TG Friedberg.

Ab 17 Uhr fliegt der Ball bei unserer „Zwot“. Die Herren II bestreiten ihr Match gegen die HSG aus Marburg. Die „Erst“ spielt dann gegen die HSG ein paar Städte weiter um 19 Uhr. Wir freun uns und schauen mal was wird..